Kurze Statements von Mitarbeitenden:

Wir sind das FEZ

Kathrin Völker-Krause

arbeitet seit 17 Jahren im FEZ-Berlin. Nachdem sie sieben Jahre lang in der Astrid-Lindgren-Bühne als Intendantin Gastspiel tätig war, wechselte sie vor zehn Jahren ins Projektmanagement. Seit vier Jahren leitet sie außerdem das Team Erlebniswelten.

Warum arbeite ich gerne im FEZ?

Weil sich meine Arbeit in den Gesichtern unserer großen und kleinen Besucher*innen spiegelt. Wenn ich lachende Kinder und glückliche Eltern in den von mir geplanten Events sehe, macht mich das einfach stolz und happy.

Was mag ich am FEZ?

Die Vielfalt, wir sind ein bunter Gemischtwarenladen und genau das finde ich gut. Denn wir sind wie Berlin: vielfältig. So findet jede*r, das, was zu ihm/ihr passt und er oder sie gerade braucht. Und das tollste ist, so ein Gemischtwarenladen passt auch öfters sein Sortiment an, d.h. wenn die Kunden nach neuen Dingen fragen, oder man sieht, dass neues gebraucht wird, nehmen wir es ins Sortiment.

Was wünsche ich dem FEZ für die Zukunft?

Dass es noch ewig weiter besteht und den Prozess des Generationswechsels so gut übersteht, dass evtl. auch neues Gesicht dabei herausspringt bzw. eine weitere Facette sichtbar wird und dass die Politik weiterhin hinter uns steht und sieht, welchen Stellenwert das FEZ für Schulen und auch Familien in Berlin hat.

Woran denke ich gerne zurück?

An die Mitarbeiter*innen-Sommerparty vor 6 Jahren. Wir waren alle so glücklich und ausgelassen. Schon die Planung durfte ich mit zwei meiner Lieblingskolleg*innen und Freund*innen machen und wir hatten einfach viel Spaß und haben viel gelacht.
Bei der Party an sich waren auch noch Kolleg*innen dabei, die uns inzwischen schon verlassen haben und wir waren uns alle ganz nah. Singen und Tanzen verbindet.

Was reizt mich an meiner Arbeit für das FEZ?

Dass ich mich und meine Events immer wieder neu erfinden kann. Ich mag es Trends aufzuspüren und Bedarfe aufzudecken und danach neue Themen in Angriff zu nehmen. D.h. ich lerne immer wieder neues, bewege mich in immer wechselnden Netzwerken und arbeite mit wechselnden Partner*innen. Das macht es nie langweilig. Deshalb bin ich auch seit 17 Jahren im FEZ, denn jeder Tag bringt Neues und Spannendes für mich.

Bernd Grospitz

Warum arbeite ich gerne im FEZ?

Ich arbeite gern im FEZ weil ich es toll finde, in einer Einrichtung zu arbeiten, die ein gesellschaftlich wichtiges und sinnvolles Tätigkeitsfeld bietet! Außerdem bietet die Tätigkeit hier fast ununterbrochen neue Herausforderungen, durch die ich mich auch persönlich weiter entwickeln kann!

Was mag ich am FEZ?

Es ist eine riesengroße "Spielwiese" für ambitionierte Menschen, die gerade im Veranstaltungskontext die Umsetzung von Visionen ermöglicht. Und es treffen hier Menschen aller gesellschaftlichen Schichten sehr ungezwungen aufeinander. Solche Orte gibt es (leider) nicht so viele in Berlin!

Was wünsche ich dem FEZ für die Zukunft?

Vor allem eine gesicherte Position in den turnusmäßigen Haushaltsberatungen der Landesregierung. Dazu gehört natürlich auch, dass sich das FEZ weiterentwickelt! Die jetzt auf dem Tisch liegenden strategischen Überlegungen zur Modernisierung der Einrichtung, Stichwort u.a. Digitalisierung, müssen im Sinne von Zukunftssicherung umgesetzt werden, dazu braucht es Unterstützung und Durchsetzungskraft sowohl nach innen als auch durch die für das FEZ zuständigen Gremien!

Woran denke ich gerne zurück?

Sehr gern an die Konzipierung und Umsetzung der ersten Kinderspielstadt FEZitty 1999 als Projektleiter, bis heute eines der jährlichen Main-Produkte der Einrichtung. Und besonders anspruchsvoll und auch extrem lehrreich mich für war - 4 Jahre lang - die Verantwortung für die bundeszentralen Feste zum Weltkindertag am Potsdamer Platz für jeweils bis zu 300.000 Menschen.  Und - last but not least - waren auch die Konzertveranstaltungen der letzten beiden Jahre in der Kindl-Bühne, jetzt Parkbühne Wuhlheide, enorm anspruchsvoll zu managen!

Was reizt mich an meiner Arbeit für das FEZ?

Toll ist, dass es hier gut ausgebildete und sehr motivierte Mitarbeiter*innen - sowohl feste als auch freie - gibt, mit denen man im Grunde - untersetzt mit den materiellen Ressourcen des FEZ - kaum Grenzen in der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen unterworfen ist. Natürlich muss das am Ende alles sauber austariert werden, das ist dann die Kunst von gutem Projektmanagement!

Michael Raj Kunsmann

Warum arbeite ich gerne beim FEZ?

Wenn ich die Türschwelle einer der Eingänge im FEZ übertrete erwacht etwas in mir, das die Möglichkeiten eines einzigen Tages aktiviert. Im FEZ ist so vieles möglich und diese Möglichkeiten können mit ausreichend Ausdauer, Resilienz und Wille zu einem tollen - in der Regel inklusiven, nachhaltigen und gesellschaftsentwickelnden - Ergebnis führen. Dies mit einem tollen Team umzusetzen macht die Arbeit aus. Ob wir mit der gesamten Botschaft Südafrikas zum Nelson Mandela Tag Wildkraut rupfen, den Bundespräsidenten für ein Gespräch mit Jugendlichen zum Thema Zivilcourage auf unsere Astrid-Lindgren-Bühne holen, mit Kindern den ganzen Sommer lang im Wald philosophieren oder in Einzelfallgesprächen Jugendliche in Ihren Entwicklungen stärken, wo sonst ist eine derartige Größe und Vielfalt an Tätigkeiten in der Bildungsarbeit zu finden?

Was mag ich am FEZ?

Die Möglichkeiten im FEZ in aller Vielfalt sind gebunden an Sinnhaftigkeit sowie die Werte unserer Demokratie. Alles was im FEZ geleistet wird, passiert unter dem Dach eines großartigen Leitbildes. Wir haben die Chance, mit unserer Arbeit die Zukunft positiv und aktiv mitzugestalten sowie durch Bildungsarbeit, Spaß und gelebte Freiheit einzelne Menschen und größere Gruppen für demokratische Werte zu begeistern. Was ich besonders mag ist - trotz der vielen Komplexitäten - dass es funktioniert, orientiert und Spaß macht.

Was wünsche ich dem FEZ für die Zukunft?

Ich wünsche mir für das FEZ, dass wir weiter am Zeitgeist der Gesellschaft für ein offenes, nachhaltiges, wertschätzendes und liebevolles Miteinander so viele Menschen wie möglich erreichen. Dazu braucht es jedoch noch mehr engagierte Menschen in unserem Team, die sich selbst in unserem Leitbild wiederfinden und mit tollen Ideen und Veranstaltungen sowie viel Kraft und guter Laune gemeinsam freiheitlich-demokratische Werte stärken wollen.

Woran denke ich gerne zurück?

Ich kann dabei zurückschauen, sowie in die Gegenwart und Zukunft: Mit einem großen, komplexen Team von starken Persönlichkeiten scheint es im FEZ immer wieder grandiose Situationen zu geben. Wir ziehen alle gemeinsam an einem Strang, auf unsere eigene Art. Das verbindende Glied ist dabei wohl die Freude, der Lerninhalt, das Erlebnis für unsere unterschiedlichen Zielgruppen.
Der Tag an dem Herr Romek Marber - nach 70 Jahren in England lebend – 2012 zum ersten Mal wieder deutschen Boden betrat und auch noch ins FEZ kam – von Hauptfeldwebel Gerhard Kurzbach in der Zeit des Nationalsozialismus gerettet – mir zum Gruß die Hand drückte und danach mit seiner Ansprache und Danksagung an die Nachkommen von Herrn Kurzbach 450 Jugendliche, politische Amtsvertretungen, Lehrkräfte und das FEZ-Kollegium zu Tränen brachte; dieser Tag – und viele weitere Situationen über die Jahre - werde ich wohl nie vergessen.

Was reizt mich an meiner Arbeit für das FEZ?

Ob Inklusive Sportfeste mit 600 Kindern und Jugendlichen, Sonnenblumen für den Frieden pflanzen mit dem US-Botschafter und die Huldigung von Martin Luther King, jr. mit 300 Jugendlichen, Aufbau von verbindlichen Kooperationen mit Schulen unter dem Dach „Miteinander-Füreinander-Gegeneinander?!“ mit jährlich über 5000 Gästen, unsere internationalen Jugendbegegnung zwischen Kultur und Politik, kleine und große Mobilitätsprogramme mit der EU, oder auf der Bühne am Brandenburger Tor mit tausenden Demonstrierenden für Gleichstellung zu tanzen: jeder Tag ist irgendwie anders und somit reizend.

Marion Gusella

Marion Gusella, arbeitet seit 1998 im FEZ. Heute ist sie Leiterin der Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit.

Warum arbeite ich gerne im FEZ?

Weil es ein Ort ist, der kreative Potentiale weckt, an dem es immer neue Herausforderungen gibt, weil es viele Kollegen*innen gibt, die engagiert arbeiten und weil ich gern in diesem Team arbeite.

Was mag ich am FEZ?

Am FEZ mag ich, dass es hier sehr vielseitig ist. Ob Theater, Musik, Kunst, Politik, Natur, Technik, Sport, Gesundheit, das Miteinander Sein und miteinander Spaß haben - der grüne Ort mitten im Park mit Schwimmbad und Badesee, das ist eine grüne Kulturinsel für Kinder und Familien, mitten in der Großstadt, das ist einzigartig und toll!

Was wünsche ich dem FEZ für die Zukunft?

Dass die Ideen nicht ausgehen, dass es viele Kinder gibt, die sich hier entdecken, dass sich mehr Unternehmen der Stadt in die Einrichtung einbringen und dass die Stadt Berlin, den Schatz, den sie mit dem FEZ hat, dass sie den gut behütet und fördert.

Woran denke ich gerne zurück?

An die Besuche von Claudia Schadt, Elke Büdenbender, Michael Müller und Joachim Gauck. Die Kindertagskonzerte in der Parkbühne mit den Prinzen und Kai Lüftner, an die tollen inszenierten Themen-Faschingsveranstaltungen, an die wunderbaren Konzerte beim Sambasyndrom und an die sensationelle Konstruktion der Hütte der Babajaga, die es möglich machte, dass die Hexe durchs Foyer flog.

Was reizt mich an meiner Arbeit für das FEZ?

Kreativ arbeiten zu können.