Foto: Anna Nestrenko

Rettung in Sicht

Die Journalistin Eva-Lena Lörzer stellt  im Porträt die Teilnehmer von "Rettung in Sicht" vor. Im Rahmen des Mitte September begonnenen Piltoprojekts wird das FEZ bis zum März 2017 sechs Geflüchtete aus Syrien zu Rettungsschwimmern ausbilden. 

Das Fez verbindet uns

Erstes Portrait von Eva-Lena Lörzer über Mohammad Mahmood und Ramadan Alzaher lesen Sie hier...

Um einen integrativen Beitrag zu leisten, hat Thomas Liljeberg-Markuse, der Geschäftsführer des FEZ, das Projekt „Rettung in Sicht“ initiiert. Mit seinem Ausbildungsprojekt setzt Liljeberg-Markuse auf Modellcharakter.

Yusra Mardini

Einer der sechs Auszubildenden von „Rettung in Sicht“ ist Esraat Mardini, der Vater und einstweilige Trainer von Olympiateilnehmerin Yusra Mardini. Die Geschichte der 18-Jährigen ging um die Welt: Bei ihrer Flucht über das Mittelmeer rettete die syrische Schwimmerin im Sommer 2015 gemeinsam mit ihrer Schwester Sarah 18 Passagieren ihres Schlepperbootes das Leben. Als der Außenbordmotor ihres Schlauchbootes versagte, sprangen Yusra und Sarah Mardini ins Wasser und zogen das Boot über drei Stunden die neun Kilometer vom türkischen Izmir über die Ägäis bis zur griechischen Insel Lesbos. Im Sommer 2016 nahm Yusra Mardini an den Olympischen Spielen teil. Das Time Magazine wählte die Wahlberlinerin jüngst zu einem der 30 einflussreichsten Teenager weltweit.

Yusras Grußbotschaft

Olympiaschwimmerin Yusra Mardini unterstützt das deutschlandweit einmalige Schwimmprojekt für Geflüchtete im FEZ-Berlin