One Billion Rising Revolution

FEZ-Berlin unterstützt die Dance Demo gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

Am 14. Februar 2016 wird vor dem Brandenburger Tor gegen Gewalt an Mädchen und Frauen getanzt und getrommelt.

Das FEZ-Berlin unterstützt zum ersten Mal die weltweit stattfindende Tanz-Aktion „1 Billion Rising Revolution“, die 2012 von der New Yorker Künstlerin und Frauenrechtlerin Eve Ensler ins Leben gerufen wurde.

Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen davon aus, dass jede dritte Frau in ihrem Leben sexueller, körperlicher oder psychischer Gewalt ausgesetzt ist. Das sind 1 Milliarde, 1 Billion, Frauen. Mit der weltweiten Tanz-Aktion soll auf das Thema aufmerksam gemacht und ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen gesetzt werden.

Die Dance Demo in Berlin wird seit 2012 von „Centre Talma“, dem Mädchenprojekt der GSJ (Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH) organisiert. Das FEZ-Berlin gehört in diesem Jahr zu den Kooperationspartnern – neben der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen e.V. (BIG), der Kampagne „Gleichstellung weiter denken“ der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Frauen und Terre des Femmes e.V..

Ab 16:00 Uhr bieten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FEZ-Berlin vor dem Brandenburger Tor Informationen zum Thema und künstlerische Aktionen an. Wer sich dem Protest gegen Gewalt an Mädchen und Frauen anschließen möchte, kann Buttons gestalten und drucken, seine Wünsche aufschreiben oder seinen Handabdruck auf Folie hinterlassen.

Die eigentliche Tanz-Demo beginnt um 17.30 Uhr.

Alle Berlinerinnen und Berliner sind aufgerufen, gemeinsam mit Jugendlichen am Brandenburger Tor zu tanzen, zu trommeln und für ein Ende der Gewalt an Mädchen und Frauen zu demonstrieren.

Seit 2015 bietet das FEZ-Berlin bereits ein eintägiges Schulprojekt „One Billion Rising – Wir müssen uns bewegen, um etwas zu bewegen“ für Grund- und Oberschulen an. Kinder und Jugendliche sollen damit für das Thema Gewalt an Frauen und Mädchen sensibilisiert werden. Im Vordergrund der Workshops stehen die Themen Respekt, Gewalt und Selbstbehauptung. Vermittelt werden sie über Tanz, Bildende Kunst, Theater, Sport und Medien. Im vergangenen Jahr nahmen 240 Schülerinnen und Schüler an dem Projekttag teil, in diesem Jahr waren es 250. Die teilnehmenden Schulen wurden aufgerufen, sich an der Dance Demo am 14. Februar zu beteiligen.